Sollte die Hundehaftpflicht Versicherung überall zur Pflicht werden?

dogs-430192_640Wenn man morgens die Zeitung aufschlägt und man liest, dass wieder ein Hund zugebissen hat, muss diese Frage unbedingt mit einem Ja beantwortet werden. Jeder Hundehalter sollte es sich zur Pflicht machen, seinen Vierbeiner angemessen abzusichern. Wie das jetzt bei einem Yorkshire Terrier aussehen soll, mag dahin gestellt bleiben, aber bei jedem anderen, sollte man nicht lange über eine Hundehalterversicherung nachdenken.>

Macht die Rasse einen Unterschied?

Sowohl ein Dackel wie auch ein Schäferhund kann beißen, oder anspringen, oder einen noch größeren Unfall verursachen. Die Rasse spielt hierbei eine sehr untergeordnete Rolle. Allerdings sollte jeder bei einem großen Hund, auch über eine größere Deckungssumme nachdenken, denn ein Schäferhund kann doch größeren Schaden anrichten, als zum Beispiel ein Pudel.

Wo kann man sich erkundigen?

Sollte eine Versicherungsagentur vor Ort sein, stellt es kein Problem dar, sich mit dieser in Verbindung zu setzen, meist ist es aber so, dass die Versicherungen im Internet, einige Vorteile bieten. Vor einem Abschluss ist also immer ein Hundehaftpflichtvergleich gut. Viele der Versicherungen im Netz, haben überaus günstige Angebote, und mit den angebotenen Tarifrechnern, ist es für keinen ein großes Problem, für sich die richtige Hundehaftpflicht Versicherung zu finden.

Etwas anders, verhält es sich mit den Haftpflichtversicherungen für Kampfhunde, sie sind oft doppelt so teuer, als die für die “normal großen“ Hunde. Auch machen die Versicherungen Schwierigkeiten, wenn jemand für so einen Hund eine Police abschließen möchte, die meisten Agenturen weigern, sich sogar einen Listenhund zu versichern. Ein Vorfall mit solch einem Tier, wäre dann doch zu teuer, ist ihre Argumentation.

Ehrlich währt am längsten

Aber bei der Wahrheit über die Rasse seines Hundes sollte man immer bleiben, denn, wenn ein Vorfall passiert und es kommt heraus, dass es sich nicht um den versicherten Hund handelt, wird die Versicherung keinerlei Leistungen erbringen. Gerade bei Kampfhunden werden Auflagen gemacht, so zum Beispiel, die Pflicht eines Maulkorbes oder das Unbedingte anleinen außerhalb der eigenen vier Wände. Allerdings gibt es bei der Haftpflichtversicherung für Hunde, auch die Möglichkeit etwas einzusparen. Hat man einen günstigen Tarif gefunden, sollte jeder darauf Achten, dass das Alter des Halters, und sein Arbeitsplatz auch eine wichtige Rolle spielen können, denn wenn der Besitzer noch jung ist, und er im öffentlichen Dienst tätig ist, werden die Prämien niedriger ausfallen.

Wichtig aber ist für jeden Hundebesitzer sein Tier überhaupt zu versichern, denn es macht schon einen gewaltigen Unterschied, ob der Hund nun jemanden anspringt, und die Jacke muss gereinigt werden, oder ob er zubeißt, und ein anderes Tier, oder gar eine Person werden verletzt. In all diesen Fällen würde die Hundehaftpflicht Versicherung sofort greifen. Eine Reinigung könnte sich wohl noch jeder leisten, aber wenn es um Tierarzt-, oder um zum Beispiel, Krankenhauskosten geht, sieht die Sache schon wieder ganz anders aus. Diese Beträge, um die es geht, können jemanden in den totalen Ruin stürzen, wenn er nicht richtig abgesichert ist, deshalb bitte nicht am verkehrten Ende sparen, und sich wirklich mit dem Thema der Hundeversicherung auseinandersetzen. Jeder, der seinen Hund gern hat, hat auch die wenigen Euro über, die diese Versicherung kostet.