Rechtsschtutz auch bei Scheidungsangelegenheiten?

analysis-227171_640In vielen Bereichen des Lebens bietet eine Rechtsschutzversicherung Schutz. Damit weiterhin die Beiträge erschwinglich bleiben, sind nicht alle Fälle abgedeckt. Dies trifft auch den Bereich Rechtsschutz für Scheidung und Familienstreitigkeiten. Dies zeigt auch der Versicherungsvergleich mit einem Versicherungsrechner zum Beispiel.

Die Fälle, die nicht zu versichern sind, werden bezeichnet als Leistungseinschränkungen. Dazu zählen zum Beispiel im Straßenverkehr Parkverstöße, Streitigkeiten, welche sich rund um den Bau eines Hauses drehen, Auseinandersetzungen bei Wett- und Spielverträgen, Spekulationsgeschäfte und wie bereits erwähnt der Rechtsschutz bei Scheidung und Familienstreitigkeiten. Eine klassische Rechtsschutzversicherung leistet bei diesen Dingen nicht. Sie erstattet in den genannten Bereichen nur die Beratungskosten. Bei Streitigkeiten zwischen versicherten Personen welche in einer Police versichert sind wie zum Beispiel bei einer Scheidung bieten Versicherer eine Zusatzversicherung an.

In allen Fällen gilt, dass bei Fällen, welche sich vor dem Beginn der Versicherung ereignet haben der Versicherungsschutz nicht in Kraft tritt. Im Falle der meisten Rechtsstreitigkeiten gilt meistens auch eine dreimonatige Wartezeit. Dies bedeutet, dass in dieser Zeit der Versicherer nach dem Beginn der Versicherung nicht in Leistung tritt. Lediglich auf einige Gebiete lässt sich zum Beispiel der Rechtsschutz Erbrecht ausdehnen. Nur bedingt ist das Erbrecht versicherbar über den Rechtsschutz.

Rechtsschutz für Scheidung und Familienstreitigkeiten als Problem

Nur für das Beratungsstadium sind Familienstreitigkeiten grundsätzlich abgesichert. Auch Prozesse betreffend der Aufteilung des Erbes werden nicht finanziert über den Rechtsschutz. Sofern es allerdings um ein Testament geht und welche Bedingungen an das Testament geknüpft sind um rechtskräftig zu werden kommt der Rechtsschutz auf für die Kosten. Es gibt aber Ausnahmen. Es gibt auch Versicherungen, welche das Erbrecht aufgenommen haben. Anders ist es beim Rechtsschutz für Scheidung und Familienstreitigkeiten.

Im Falle der Kostenübernahme für die Beerdigung lassen sich Streitigkeiten einfach umgehen durch eine Sterbeversicherung. Diese muss jedoch abgeschlossen werden vor dem Todesfall. Normalerweise wird eine solche Versicherung auch abgeschlossen von demjenigen, der beerdigt werden möchte von diesem Geld.

Der Beratungsschutz Bezug nehmend auf den Rechtsschutz für Scheidung und Familienangelegenheiten

Rat und Auskunft gibt es in solchen Fällen bei einem Anwalt oder einem Notar. Es geht dabei meistens um Angelegenheiten im Familienrecht, Lebenspartnerschaftsrecht und Erbrecht. Der Beratungsschutz ist aber kein Rechtsschutz für Scheidung und Familienstreitigkeiten. Eine vereinbarte Selbstbeteiligung wird nicht abgezogen beim Beratungsschutz. Für den Fall, dass der Rechtsanwalt hinausgeht, über seine reine Beratungsleistung besteht Leistungsfreiheit für den Versicherer. Dies erreicht er durch ein Schreiben an die Gegenseite. Die Mediation ist eine weitere Möglichkeit.