Pflegeversicherung vergleichen

Neben der privaten Altersvorsorge, einer möglichen Berufsunfähigkeitsversicherung und einer Haus Versicherung sowie der Haftpflichtversicherung steigt die eigene Vorsorgeleistung konstant weiter an. Wer rundheraus geschützt sein will, worldwide-63625_640(1)kommt an den diversen Vorsorgeleistungen keineswegs vorbei. Halbwegs neu hinzu gekommen ist derbei die private Pflegeversicherung. Ohne sie sieht es im Pflegebedarf einfach gesagt böse aus.

Die Pflegeversicherung kommt immer dann zum Tragen, sobald im Ruhestand ein Bedarf an Pflege eintritt. Derbei zahlt zwar gleichwohl der Bundesstaat seinen Teilbetrag, bloß dieser reicht in keiner Weise aus. Pflege ist kostenintensiv. Ganz sekundär, ob es die Pflege zuhause durch die Familie ist oder der Aufenthalt in einem Seniorenheim, bei Pflegebedarf werden fix einige Tausend Euro pro Woche (!) fällig. Wer diesfalls in keinster Weise zeitgemäß mit einer privaten Pflegeversicherung vorsorgt, belastet im Ruhestand das Portemonnaie seiner Kinder.

Private Pflege-Vorsorge wird bald gefördert! Welche Pflegeversicherung zum Schluss gewählt wird, um eine private Pflege Vorsorge zu treffen, bleibt selbstredend jedem selber überlassen. Zur Wahl stehen hier die Pflegerentenversicherung, die Pflegekostenversicherung und die Pflegetagegeldversicherung. Wer sich nicht entscheiden kann, dem macht ab 2013 der Bundesstaat die Auswahl ein kleines bisschen einfacher. Mit dem sogenannten “Pflege-Bahr”, so genannt nach Daniel Bahr (FDP), soll in absehbarer Zeit der Abschluss einer privaten Pflegetagegeldversicherung monetär unterstützt werden.

Die Pflege Bahr sieht eine monatliche Beihilfe von fünf Euro für den Vertragsabschluss einer privaten Pflegeversicherung vor. Grundvoraussetzung ist, die versicherte Person zahlt selber einen allmonatlichen Betrag von zehn Euro in die Assekuranz ein. Berechtigt sind alle Erwachsenen, die in die gesetzliche Pflegeversicherung einzahlen und derzeit keine Pflegeleistungen kriegen. Was zuallererst wie ein Präsent der Regierung daher kommt, stößt jedoch bei genauerer Analyse auf Kritik.

Nicht einzig die SPD sieht in der unterstützten privaten Pflegeversicherung eine weitere Ungerechtigkeit, die eine Zweiklassengesellschaft begünstigt. Pflege-Bahr unfair? Die unterstützte Pflegeversicherung wird wohl für Gutverdienende eine Motivierung bieten, eine private Pflege Vorsorge abzuschließen. Doch für jedweden fast nichts verdienenden Hausstand stellt die pekuniäre Eigenleistung von min. 120 Euro alljährlich oft eine beachtliche Barriere da. Hinzu kommt, dass ein Hauptanteil Pflegetagegeldversicherungen nur dann so “billig” disponibel sind, sowie bereits in frühen Jahren ein Abschluss erfolgt.

Wer sich dagegen erst als etwa 50-Jähriger für eine private Pflegeversicherung entscheidet, muss ratz-fatz mit monatlichen Aufwendungen ab etwa 37 bis 57 Euro rechnen. Kein Wunder, dass hier die SPD auf die Barrikaden geht. Ihrer Position nach kann lediglich eine umfängliche Bürgerversicherung die Aufgabe der Pflegefinanzierung lösen und Gerechtigkeit bieten. Neue Pflegeversicherung bietet nur unvollständig Schutz!

Indes hat die Reorganisation der Pflegeversicherung so viel versprechend angefangen: Hauptgegenstand ist die bessere Absicherung für Demenzkranke und eine Entlastung der pflegenden Personen. An Demenz erkrankte Menschen können in Kürze die Pflegestufe 0 erreichen und somit Pflegegeld und Pflegesachleistungen bekommen. Weiterhin soll die neue Pflegeversicherung die Rechte Pflegebedürftiger und deren pflegenden Angehörigen stützen. Eine verbesserte ambulante Versorgungsleistung und die zusätzliche Einrichtung eines Betreuungsdienstes sollen Demenzkranken von jetzt an so lange wie möglich ein selbstbestimmtes und selbstständiges Leben gestatten.

Trotz der Umgestaltung der Pflegeversicherung bleibt der Hauptteil der pekuniären Pflegekosten an den pflegebedürftigen Menschen bzw. den pflegenden Liebsten hängen. Hier kann bloß eine private Pflegeversicherung eine hinlängliche monetäre Absicherung bieten.

Pflegeversicherung Vergleich ist unabdingbar! Die optimale Pflegeversicherung für den eigenen Bedarf lässt sich am einfachsten über einen gebührenfreien Pflegeversicherung Vergleich im Internet bestimmen. Dieserfalls ist die unterstützte Pflegetagegeldversicherung eine Option. Wer hingegen bereits beizeiten mit einer Pflegeversicherung Vorsorge treffen kann und den einen oder anderen Euro mehr anlegt, ist voraussichtlich mit einer Pflegekostenversicherung richtiger beraten.

Ebendiese entrichtet nach Geldleistung der staatlichen Pflegeversicherung die gesamten übrigen Kapitalaufwendungen. Die Pflegetagegeldversicherung zahlt demgegenüber einen im Voraus festgesetzten allmonatlichen Betrag, losgelöst davon, wie hoch die eigentlichen Kosten für die Pflege sind. Durch den Pflegeversicherung Vergleich lassen sich die diversen Opportunitäten allerdings einfach berechnen und die ideale Pflegeversicherung ausfindig machen.