Hunde haften nicht selbst sondern der Halter

Zumindest sollte dieser die Haftung übernehmen! Es gibt so einige Zeitgenossen, die sich da gerne aus der Affäre ziehen, aber in der Regel stehen die Hundehalter auch für den Blödsinn, den ihre Vierbeiner anrichten gerade. Aber so eine dog-428022_640Dummheit, die der geliebte vierbeinige Hausfreund anstellen kann, die kann den Halter schon mal arg in Schwierigkeiten bringen, vor allem können diese finanziell verdammt wehtun.

Dabei sind nicht die Schäden gemeint, die ein junger Hund anrichtet, weil er einen Fremden für seinen Freund hält, ihn freudig begrüßt und dabei mit der Kralle den teuren Armani-Anzug ruiniert oder beim Anspringen Fußabdrücke auf dem exklusiven Seidenkleid hinterlässt, die sich nachher nicht mehr entfernen lassen. Diese Schäden gehören zu den sogenannten „Peanuts“ auch für die Versicherungsgesellschaften die eine Hundehalterhaftpflicht anbieten, sind das nur Bagatellschäden.

Und da wären wir schon beim Thema, die Hundehalterhaftpflichtversicherung! Ein jeder, der sich einen Hund anschafft, und sei er noch so klein, sollte hier nicht falsche Sparsamkeit walten lassen und eine solche Versicherung über ein Vergleichsportal suchen und abschließen. 

Die Hundehalterhaftpflichtversicherung und was so alles passieren kann

Wie alle Haftpflichtversicherungen gibt es auch hier Unterschiede der einzelnen Policen und der verschiedenen Gesellschaften, bei der Suche nach der passenden Versicherung sollte der Halter die Deckungssumme im Auge behalten. Eine Summe von 3 oder gar 5 Mio. Euro ist gar nicht so unüblich auf diesem Sektor und schnell kann es tatsächlich einmal dazu kommen, dass dieses Kontingent ausgeschöpft werden muss. Man stelle sich hier nur einmal die Szene mit dem Anzug oder dem Seidenkleid vor, aber dabei stürzt die Person so unglücklich, dass sie sich einen komplizierten Bruch zu zieht und mehrere Wochen oder gar Monate ans Bett gefesselt ist.

Das kostet dann richtig Geld und kann ohne eine Hundehalterhaftpflichtversicherung schnell zum finanziellen Desaster ausarten. Sollte es dann noch zu eventuellen Folgeschäden kommen und der Geschädigte macht eine Rente geltend, dann wird man sich in der Regel wünschen, man hätte eine Haftpflichtversicherung für den Hund abgeschlossen. Diese Versicherung kostet pro Jahr zwischen 60 und 150 Euro pro Hund, Sonderstaffelungen für Züchter, für Therapiehunde oder Hunde, die einem anderen Nutzen dienen sind hier möglich.

Darüber hinaus bieten heute auch schon viele Versicherungen, die eine Hundehalterhaftpflichtversicherung anbieten auch Krankenversicherungen für Hunde an auch hier sind die Tarife unterschiedlich, aber auch nicht unbezahlbar. Je nachdem was für einen Hund man hat, kann sich die Krankenversicherung für den Vierbeiner echt lohnen.